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AVO Limited Editions 2005 (LE 05) "30 Years Redux"
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AVO Limited Editions 2005 (LE 05) "30 Years Redux"

Seit einigen Tagen gibt es diese besondere Zigarre im Handel - und da ich das große Glück hatte, dass mein Stammhändler sehr schnell bei der Order zuschlug, habe ich mir dann heute einige Exemplare dieser Zigarre gesichert. Es handelt sich um eine streng limitierte Zigarre die anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Marke AVO lanciert wurde. Der /zugegeben lange) Name der Zigarre liefert einen Hinweis: Hier hat man die Limited Edition aus dem Jahre 2005 erneut belebt. Die Variante von damals ist, kaum verwunderlich, nur noch äußert schwer zu bekommen. Was die Limitierung dieser AVO angeht, so erscheint sie mir überaus rar. Nach meinen Informationen - ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren - wird die Zigarre an Händler nur in Großeinheiten (besondere Holzkisten) zu jeweils fünf einzelnen Zigarrenkisten abgegeben. Jede Zigarrenkiste hält 20 Exemplare, also 100 pro Großkiste. Von den Großkisten wiederum soll es weltweit nur 300 Stück geben. Wenn die Informationen stimmen, dann ist die Limitierung wirklich recht extrem und auch diese Version dürfte schnell ausverkauft sein. 

Aber genug der Vorbesprechung. Werfen wir einen Blick auf die Zigarre selbst. Die Redux ist - wie die meisten Zigarren aus dem Hause AVO - der Dom. Rep. zuzuordnen. Dabei stammt allein der Decker aus Ecuador, der Rest ist tatsächlich Tabak aus der Dom. Rep.. Die Zigarre verfügt über ein dunkles, kräftiges Deckblatt, welches ich einem Maduro zuordnen würde (aber wie immer kann ich mich irren). Es hat eine leicht ölig-seidige Textur und ist makellos verarbeitet. Der zweigeteilte Ring passt wunderbar: Der erste zeigt das bekannte Logo, wobei weiß, silber und orange dominieren. Darunter gibt es einen zweiten Ring, der die Zigarre deutlich als Redux ausweist. Auf dem zweiten Ring ist eine große 30 umgeben von den Jahreszahlen 1988 und 2018 - eben  der Hinweis auf den besonderen Anlass dieser Zigarre. 

Nach dem Anzünden entwickelt die Zigarre einen gleichmäßigen Abbrand, jegliche kleinen Schwachen im Verlauf korrigieren sich von selbst. Die Asche tendiert ins Grau und ist eher flockig. Das Rauchvolumen ist ordentlich und der Zugwiderstand ist genau so, wie ich ihn mir von einer Zigarre wünsche. 

Zeit, einen Blick auf die Aromen zu werfen: Im ersten Drittel gibt es einen merklichen Pepper-Blast, dessen Intensität spürbar ist, aber keinesfalls abschreckt. Dieser klingt nach etwa zehn Zügen ab, dann entwickelt die Zigarre ihre untergründige Süße, für die sie schon 2005 gelobt wurde. Süße und Pfeffer befinden sich übrigens im gesamten Verlauf der Zigarre in einem wirklich spannenden Wechselspiel, gerade wenn man glaubt, die ein oder die andere Nuance nicht zu erwarten, taucht sie wieder auf und überrascht damit. Aber die Redux kann noch mehr. Der Rauch hat eine beachtliche, schmeichelnde Cremigkeit und ist durchsetzt von holzig-ledrigen Noten, die niemals dominant werden. Immer wieder springt ein Hauch von Fruchtigkeit im Rauchverlauf auf. Ab dem zweiten Drittel sind erkennbare Noten von Kaffee und Schokolade vorhanden. 

Man merkt: Es handelt sich um eine durchaus komplexe Zigarre, die zu überraschen weiß. Mein Ratschlag wäre, sie zu probieren, solange die Chance dazu da ist - und sich eine (oder mehrere) Kisten einzulagern, sofern man den platz und das Geld dafür hat. Es lohnt sich!
Ain't got no time for bad cigars

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