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Agen für Händler in Deutschland lohnt sich nicht! Oder doch?
#1
Wer Habanos liebt kommt kaum drumherum selber vorausschauend zu lagern.
Das ist im Zeitalter: "Heute bestellt, bereits gestern geliefert" für manche unvorstellbar.

Für andere ist es ein Bestandteil des vielschichtigen Hobbys. Geschuldet (mMn) ist das unter anderem der Preisbindung.
Die Tage ist das Wort Zolllager gefallen. Daraufhin wollte ich diesen Thread starten um eure Meinung einzuholen.

Wie findet Ihr diese Vorgehensweise das ein Händler sich wenigstens über die normale Preissteigerung das lagern bezahlen läßt?

Hier ist so eine Kiste die weeeeeit nach dem Import erst verzollt versteuert worden ist. Ich habe gerade keinen Vergleich. Evtl. kann jemand noch ergänzen was so eine Kiste damals gekostet hat.


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[+] 2 Mitglieder gefällt nitrofridi's Beitrag
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#2
Wenn ich da im Interesse der sprachlichen Richtigkeit gerade mal klugscheißern darf:

Das Überführen in den freien Warenverkehr durch Anbringen des Steuerzeichens mit dem aktuell bestimmten Kleinverkaufspreis ist nicht das „Verzollen“ (= Einfuhrabgabe), sondern das „Versteuern“ (= Verbrauchsteuer).

Womöglich sind die Zigarren im Moment des Versteuerns auch erst verzollt worden. Ein zwingender Zusammenhang besteht aber nicht.
[+] 2 Mitglieder gefällt florei's Beitrag
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#3
Hab bei Herzog gesehen das es dort ein Zollfreilager gibt.
Was verspricht man sich damit?
Macht die normale Preissteigerung die jahrelangen Lagerkosten sprich
totes Kapital wett?
Ehrenamtlicher Zigarren Suchtberater.
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#4
Im Grunde genommen lohnt es sich für Händler gar nicht Habanos selbst zu agen. Simples Rechenbeispiel: Lasse ich die Kiste in meinem Zollfreilager, erwirtschafte ich eine zusätzliche Rendite von 2-4% jährlich. Abhängig davon, um wie viel der Kleinverkaufspreis angehoben wird. Davon muss man wiederum die Kosten des Lagerns abziehen, was aber locker den einen oder anderen Prozentpunkt kosten dürfte, denn schließlich braucht es einen zusätzlichen Raum, einen Befeuchter etc. Mit anderen Worten: Es bleibt nicht viel übrig und das Kapital ist auch noch gebunden, sondern dient maximal der Neukundengewinnung oder um Stammkunden ein nettes Gimmick anbieten zu können. Oder zur Steueroptimierung in sehr guten Jahren.

Gegenbeispiel: Es ist ja kein allzu großes Geheimnis, wie die Marken auf Zigarren in Deutschland liegen. Wurde auch an anderer Stelle auch schon genannt. Das variiert zwar von Importeur zu Importeur, der Umsatzhöhe und ggf. des Status, ist aber doch relativ einheitlich.
Einmal angenommen, ich habe vom Importeur eine Kiste Zigarren gekauft und schaffe es, sie innerhalb von 2 Wochen wieder komplett zu verkaufen, dann habe ich einen Gewinn X übrig, der Y Prozent vom Verkaufspreis entspricht. Nach diesen zwei Wochen kaufe ich die gleiche Sorte wieder und habe sie nach weiteren 2 Wochen für das gleiche X verkauft, sodass ich nun schon 2X erwirtschaftet habe. Mache ich das nun ein Jahr lang, habe ich einen Gewinn von 25X bzw. 25Y statt Y + jährliche Preiserhöhung - Kosten.
Happy Smoke!
[+] 1 Mitglied Gefällt Egbert's Beitrag
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#5
(27.07.2020, 16:36)Egbert schrieb: ... erwirtschafte ich eine zusätzliche Rendite von 2-4% jährlich. ...

Kurze Frage: Ist das die jährliche Preissteigerung?
Zigarren verwandeln Gedanken in Träume - Victor Hugo
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#6
(27.07.2020, 17:15)MacRauch schrieb:
(27.07.2020, 16:36)Egbert schrieb: ... erwirtschafte ich eine zusätzliche Rendite von 2-4% jährlich. ...

Kurze Frage: Ist das die jährliche Preissteigerung?
Ja genau. Das war in den vergangenen Jahren die durchschnittliche Preissteigerung.
Happy Smoke!
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#7
Man vergleiche das mal mit einer Subskription von Jahrgangsweinen. Da kauft (sichert) man sich bereits jetzt
einen Jahrgangswein, welcher erst in 3 Jahren abgefüllt wird und so gekeltert wird, dass der Wein erst ab 10 Jahren
nach der Abfüllung trinkbar wird. Da kostet eine gute Pulle bei Unterzeichnung der Vorwegbestellung auch mal 80-100 Steine,
und nach 15 bis 20 Jahren möglicherweise das x-Fache davon. Auf die richtige Abfüllung gesetzt, liegt da richtig Nennwert drin.

Zum stöbern Thema Subskription

Den Wein dann am besten beim Weinhändler einlagern mit Nachweis der fachgerechten Lagerung. Soo teuer ist das nicht und
versichert ist das Ganze auch. Hat man diesen Nachweis nicht.....wird es schwierig mit den Renditen. Bei unbekannter jahrelanger
Lagerung legt kaum Jemand hunderte von Talern für eine verschlossene Buddel auf den Tisch, die möglicherweise bei bester
Sonneneinstrahlung hochkant im Glasregal der Wohnzimmerschrankwand gestanden ist.

Einiges ist da analog zum Thema Reifelagerung bei Zigarren.
Das Tabaksteuergesetzt verhindert jedoch, dass dieses analog funktioniert.
[+] 3 Mitglieder gefällt Aschenbecher's Beitrag
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#8
Bei der Bordeaux Sub liegen der Wertzuwachs Aber auch eher bei den 1.Cru Weinen.
Das "normale Zeug" ist da nicht so extrem.
Kann mich da an Jahre erinnern da kaufte man sich 3 Kisten in der Sub und als man die Ware hatte wurden 2 Kisten gewinnbringend verkauft so das die Kiste für den Eigenbedarf bezahlt war.
Das ist Heute aber nicht mehr so einfach.


Ist ja eigentlich bei den Zigarren recht ähnlich nur das Limitierte Zeug wird "wertvoll"
Da der Händler da aber auch nicht Wert schöpfen darf / kann ....


Das in früheren Jahren bei Händlern alte Sachen zu finden waren lag auch an der deutlich reduzierten Nachfrage an Zigarren überhaupt. 
Auch war da nicht alles immer Klasse nur weil es gelagert / alt war.
Denke da hat jeder, der schon eine Weile dabei ist auch schon Lehrgeld bezahlt, und die ein oder andere überlagerte oder auch falsch gelagerte Kiste erstanden.

Ich für meinen Teil übernehme da lieber selbst die Lagerung bis zum Genuss der Zigarre.
[+] 5 Mitglieder gefällt Tannat's Beitrag
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#9
(28.07.2020, 05:57)Tannat schrieb: Ich für meinen Teil übernehme da lieber selbst die Lagerung bis zum Genuss der Zigarre.

Seh ich ganz ähnlich. Bordeaux ist inzwischen, ähnlich wie Burgund, bei den Top-Weinen dermassen überteuert dass ich mich schon lange nach Alternativen umschaue. Und seit man den Handel damit in China schnell als Bestechung sieht, ist der betuchte Kundenkreis auch stark zurück gegangen. Die 88er, 89er und 90er sollte ich demnächst austrinken fällt mir gerade ein Augen

Selber lagern und reifen von Zigarren find ich auch toll. Braucht aber erst mal einige Jahre, die man warten muss. Also als Einsteiger erst mal 10.000 investieren und dann min. 5 Jahre abwarten mit dem Probieren? Wow 

Gruss, Klaus (der nächstes Jahr dann schon mal mit den dreijährigen anfangen kann Augen)
Schmauchende Grüsse
Klaus smoke1
[+] 1 Mitglied Gefällt Bayuvare's Beitrag
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#10
smoke1 smoke1 smoke1
That's All Folks  Keeks
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