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Befeuchten ohne Grundverdunstung bzw. lüften ist keine Option!
#1
Moiin,
ich hatte schon von Anfang an immer im Hinterkopf irgendwie die Grundverdunstung auf ein absolutes minimum zu begrenzen. Gerade das Wetter der letzten Wochen hat mich extrem animiert dieses Thema intensiv zu verfolgen.
Wie so oft braucht eine gute Lösung immer Zeit. Das Motto etwas nur so kompliziert wie nötig umzusetzen hatte dabei natürlich auch Priorität.

Viele Gedanken und Tests bei der Grundlagenforschung waren nötig bis ich zufrieden war. Das folgende ist noch nicht Serienreif aber dennoch bereit für einen ersten Teaser:

[Video: https://youtu.be/rQBQ57uTsLw]
https://youtu.be/rQBQ57uTsLw

[Video: https://youtu.be/bhLRKE9p8to]
https://youtu.be/bhLRKE9p8to

Zur Ausgangslage:
Im Raum ist die RLF mit über 60% ziemlich hoch (der Wert unten rechts)
   

Auch nur wenig Wasser gebunden mit Acrylpolymeren bewirkte dank sehr hoher Raumfeuchte eine zu hohe Grundverdunstung.
Bisher war die gängigste Lösung den Humidor in dieser Zeit ohne Wasser zu betreiben.
   

Um zu sehen wie sich das ganze nun verhält habe ich direkt über den Auslass der Wasserschale einen Sensor gelegt. Wer möchte kann sich den Link abspeichern und live verfolgen was sich da abspielt.

Link zum Portal von Hymidor mit aktiv gesteuerter Grundverdunstung
Geht nicht, gibt es nicht. Unmögliches wird meist sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger
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#2
Ist das ein Ultraschallverdampfer?
Falls ja, ich habe mich immer gefragt, warum die nicht im Humidor zum Einsatz kommen.
Bleibt liebenswert und friedlich, sonst kommt der Tabakkäfer, garantiert.

Liebe Grüße
Niko
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#3
Nein kein Ultraschallvernebler. Irgendwo hatten wir das Thema mal (altes Forum) und es hat sich raus gestellt das es so gar nicht gesund ist wegen Legionellen.
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#4
Sehr clevere Sache mit der „Wasserpumpe“ im Befeuchtungsmodus  Upten Danke
Die Welt ist schön !
[+] 1 Benutzer dankte Susmiel für diesen Beitrag
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#5
Danke Augen
Die Pumpe selber war irgendwann die einfachste Lösung um kontrolliert Wasser außerhalb eines geschlossenen Behälters zu bekommen.
Aber wie so oft haben die letzten 20% der Umsetzung 80% an Arbeit ausgemacht Faint

Nach den ersten Stunden gefällt mir das richtig gut.
Der Humidor ist noch oberhalb der Zielfeuchte, daher sind die Ausschläge des Sensors vor dem Auslass auch eher nach unten dank guter Umluft.
Würde ja sogar nebenbei bedeuten das man so Sorglos auch unmittelbar neben dem Befeuchter Zigarrenkisten lagern kann.
   
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#6
Kleines Update zur Lage und zur Doku.
Die letzten 14 Tage war der Testhumidor geschlossen und die hohe Luftfeuchtigkeit im Raum (ca. 60%) durchgehend vorhanden.
Als Zielfeuchte sind 67,5% eingestellt was bedeutet das in den letzten 14 Tagen so gut wie keine aktive Befeuchtung stattgefunden hat.
Ich hatte am 13.07 den Humidor kurz geöffnet um die Lage im inneren des Befeuchters zu checken. Kann man auch gut erkennen das die (Lila) Kurve am besagten Datum kurz über die Kurve des Hymidors im Humidor anstieg und danach wieder abfiel.

Auch wenn es nur um ein paar % geht, kann man erkennen das die Feuchtigkeit im Humidor ab Start von knapp unter 69% konstant abnimmt.
Ich folgere daraus eindeutig positives heraus.
Es wird allerdings noch eine Zeit dauern bis diese unterhalb der eingestellten Zielfeuchte von 67,5% fällt und der aktive Befeuchter seinen Dienst kontinuierlich verrichten kann.
(kleine unterschwellige Werbung für schwaben-humidor  Tongue )
Dann wird es sicher noch weitere interessante Aufzeichnungen geben.
Priorität war bei dem Versuch festzustellen ob eine passive Befeuchtung mit diesem Konzept verhindert werden kann.

Da ich mit jedem Projekt natürlich auch immer dazu lerne stand hier von Beginn an ein modulares Konzept im Vordergrund (1/6GN auf dem Bild)

Weitere Schritte sind nötig die dieses Konzept unausweichlich erfordert. Nichts geringeres als eine echte aktive Überwachung des Wasserstandes im Tank.
Hier nur Beiwerk zur Absicherung würde das ein Novum für alle (mir bekannten) Befeuchter in Humidoren bedeuten.
Ich halte euch auf dem laufenden.


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#7
Halli Hallo,
 die Grundverdunstung ist ein echtes Thema bei diesen warmen Außentemperaturen und hohen rLF im Innenraum (unten habe ich mal als "Beweis" meinen Logger angefügt; Wasserschale nehme ich zwischenzeitlich immer mal raus...).
Eine evt. doofe Frage: weshalb der ganze Aufwand mit der Pumpe und nicht ein verschließen der Auslässe mit einem Schieber?


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"Willen braucht man und Zigaretten Zigarren"

Grüße
Marco
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#8
Die Frage ist gar nicht so doof. Ohne Pumpe braucht man nichts gegen trocken laufen absichern erst mal.
Alle Überlegungen und Versuche mit einem Schieber haben bisher allerdings nicht zu einer zufriedenstellenden Lösung geführt.

Ein Schieber braucht außerhalb des Befeuchters Platz und/oder läßt sich konstruktiv nicht so ohne weiteres in das einfache Konzept integrieren.
Da kommen wir wieder zum Punkt einfach. Eine Pumpe ist in sich ein geschlossenes Gerät und weder mechanisch noch irgendwie anders anspruchsvoll.
Es sollte nur sichergestellt werden das dennoch alles in der Schale bleibt...
Wenn sie vor trocken laufen bewahrt wird, gibt es weiter nichts zu beachten. Am letztgenannten bin ich gerade dran.

Es gibt auch weitere positive Nebeneffekte. Durch die Erhöhung des Wasserspiegels steigt die Leistung enorm an und der Wasserstand des Behälters kann problemlos auf ein Maximum aufgefüllt werden ohne das die Leistung damit verändert wird. Aber eben nur wenn man sie haben möchte.
Passiv gibt es nahezu keine Befeuchtung mehr.

Im Anhang ein Diagramm (anklicken zum vergrößern) mit mehreren Loggern der letzten Tage.
Orange ist außerhalb des Humidors.
Hervorgehoben sei Lila (Sensor liegt unmittelbar auf dem Auslass) ohne Aktivität nähert sich der Sensor dem des Humidors an. Das könnte man natürlich durch einen Abgleich "tunen".
Was man aber nicht tunen könnte wäre der Ausschlag beim Befeuchten. Hier reagiert das ganze System so gut und würgt regelrecht den Wasserzufluss beim erreichen der Zielfeuchte ab. Unmittelbar am Auslass ist kaum 1% mehr Feuchtigkeit vorhanden.


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#9
Hier ein kleines Update vom Spielplatz.
Der Prototyp läuft nun einige Wochen (oder sind es doch schon wieder Monate?)
Dank Portal braucht es keine zusätzlichen Maßnahmen zu Überwachung außer einer regelmäßigen Qualitätskontrolle durch Entnahme von einem Laubröllchen versteht sich  smoke1

Nach wie vor liegt unmittelbar über dem Ausslas ein zusätzlicher Sensor der jedes passiv entweichende Tröpfchen loggt. In Bild zwei (extrem gezoomt) sieht man beide Sensoren und wie der Lila markierte ausschlägt und baldigst wieder abfällt.
Wenn man zusätzlich noch bedenkt das die Raumfeuchte seit Juni 55% nie unterschritten hatte am Aufstellort, ist der Verlauf zusätzlich extrem Positiv. Das der Humidor kaum Wasser braucht sieht man allerdings am noch sehr gut gefüllten Behälter.

   
   

Nun folgt die weitere vollendung des Konzepts. Dazu gehört auch ein neuer Deckel der nicht nur ansprechender fürs Auge ist, sondern auch praktischen Mehrwert bietet.

   
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