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Century Imperator
#1
Ich möchte mit diesem kleinen Erfahrungsbericht nicht den Humidor „schlecht“ reden, sondern lediglich all denjenigen, welche auf der Suche nach einem neuen Humidor sind, meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen zum genannten Humidor weitergeben. Dieser Bericht zum Imperator von Marc André spiegelt lediglich meine persönlichen Meinung, Eindrücke und Erfahrungen wieder. 
 
Ursprünglich habe ich einen Imperator in Mahagoni von Marc André (nachfolgend MA) gekauft, dieser machte verarbeitungstechnisch auch einen sehr guten Eindruck. Allerdings musste ich nach etwa 3-4 Wochen feststellen, dass sich das Furnier löste, ja richtig gelesen Furnier! Wenn man sich auf der Homepage von MA umschaut, so bekommt man das Gefühl, zumindest war es bei mir so, dass die Humidore der Century Serie aus massivem Holz gefertigt werden, dies ist aber nicht der Fall.  Welcher Sinn sich dahinter verbirgt ist für mich nicht erkennbar, oder wieso furniert man einen Humidorkorpus aus Mahaghoni mit Mahaghoniefurnier!? Auch schaut es für mich so aus, bin mir nicht zu 100% sicher, dass der Innenraum ebenfalls mit Zedernholz furniert ist / war bzw. mit einer dünnen Schicht ausgekleidet wurde. Ich bin jetzt kein Holzexperte würde aber behaupten, dass hier ein günstiges Trägermaterial verwendet wird und dieses furniert wird, um entsprechend Materialkosten einzusparen.
Das Tray für die Einzelzigarren machte hingegen einen massiven Eindruck, hier wurde auch massives Holz verwendet.
 
Da MA keinen Imperator aus Mahaghoni auf Lager hatte und die Fertigung (Serienfertigung in einer Zulieferwerkstatt, also nicht Hamdmade by MA) sehr lange gedauert hätte, habe ich mir einen Imperator mit einem anderen Furnier, welcher auf Lager war, ausgesucht. Dieser wurde mir recht schnell zugeschickt inkl. Rechnung, da der „neue“ Imperator 50 Euro mehr kostete. Achja, die Versandkosten für die Retoure vom „defekten“ Imperator musste ich ebenfalls übernehmen und habe dafür keine Rückerstattung bekommen. Ob so Kundenorientiertes Handeln bzw. Kundenzufriedenheit aussieht ist mehr als fraglich. Wenigstens hat beim zweiten Imperator das Furnier gehalten  Augen  soviel zur Vorgeschichte.
 
Abmessungen:
 
Hier möchte ich beim Tray für die Einzelzigarren anfangen, dieses hat meiner Meinung nach, eine sehr gute Größe und es passen viele Zigarren hinein, auch finde ich das System der Steckstifte sehr gut, um die verschiedenen Zigarren voneinander abzutrennen. Allgemein bietet der Imperator auch „viel“ Platz für Zigarrenkisten, wenn man etwas Tetris spielt passen einige Kisten hinein (bei mir waren es 13 Kisten, mehr ging nicht). Wenn man aber größere Formate bzw. Kisten lagern möchte z.B. RA Gigantes oder Partagas Lusitanias so kommt man schnell an die Grenzen. Ich denke der Imperator ist eher für den Aficionado geeignet, welcher 2-3 verschiedene Sorten raucht und lagern möchte, für jemanden der ein größeres Spektrum an Zigarren haben möchte, sollte sich eher nach einem anderen Humidor umschauen (siehe auch Fazit).
 
Befeuchter / Technik:
 
Der Befeuchter ist ordentlich verarbeitet und macht, auch bedingt durch das Design, einen hochwertigen und professionellen Eindruck, kann man für 659 Euro aber auch erwarten. Bei mir war der Befeuchter auf 68% eingestellt, diesen Wert hat der Befeuchter im Zeitraum Dez. 2018 bis Sep. 2019 zuverlässig und exakt gehalten. Bei der Zigarrenentnahme schaffte es der Befeuchter ebenfalls recht schnell die eingestellte RLF wieder zu erreichen. 
Mitte September ist mir dann aufgefallen, nachdem der Humidor bzw. Befeuchter etwa 8 Wochen unbeaufsichtigt arbeitete, dass die Anzeige unerklärlicherweise bei 70-71% RLF stand, beim Einschalten der Umluft erreichte ich laut Anzeige auf gerne mal 72-73% RLF. Standort vom Humidor hat sich nicht geändert und auch die Zimmertemperatur machte jetzt keine großen Schwankungen. Ich habe daraufhin den Humidor für etwa 3 Tage trockengelegt (gelüftet). Danach wieder ganz normal in Betrieb genommen, einen Tag hatte ich dann auch die gewünschten 68%, danach wieder 70-73%. Habe dann MA auf dieses Verhalten angesprochen, als Tipp habe ich bekommen, dass der Befeuchter deaktiviert werden soll, also Einschaltzeitpunkt auf 50% absenken, sodass der Befeuchter nicht mehr aktiv ist, nur noch die Umluft.
 
Den eingestellten Wert von 68% habe ich bis zum Verkauf Ende Dezember nicht mehr erreicht, obwohl der Befeuchter seither nicht mehr aktiv war. 
 
Das Verhalten kann ich nicht erklären, denke aber, dass die Grundverdunstung zu hoch war. Dies konnte ich dann Anhand des abnehmenden Wasserstands im Tank feststellen, obwohl der Befeuchter ja deaktiviert war. Dadurch haben sich wahrscheinlich die Zigarrenkisten so mit Feuchtigkeit vollgesaugt, dass das lüften keinen Erfolg mehr brachte und die RLF durch die Zigarren alleine reguliert wurde, soweit meine Theorie. Eine gewisse Grundverdunstung hat wahrscheinlich jeder aktive Befeuchter, dennoch sollte meiner Meinung nach bei einem 659 Euro Gerät eine gewisse „Sicherheit“ eingearbeitet sein. In meinem aktuellen Humidor habe ich diese Sicherheit dank WiFi Steuerung. Dadurch kann die RLF jederzeit kontrolliert werden und auch entsprechend eingegriffen (geregelt) werden, auch wenn man mal keine Zeit für den Humidor hat (also nicht jeden Tag/Woche danach schaut) bzw. unterwegs ist. 
 
Was ich beim Befeuchter ebenfalls erwähnen möchte ist, dass dieser mit Verbrauchsmaterialien (Filtermatten, Speziallösung fürs Wasser) arbeitet d.h. es entstehen Folgekosten. Sicherlich kosten dies nicht die Welt, dennoch sollte dies beachtet werden (Filtermatten 8 Euro / Jahr plus ein paar Cent für die Speziallösung). 
 
Fazit: 
 
Was die Abmessungen und die Größe angeht, so war der Imperator, zumindest ein Jahr lang, der perfekte Humidor für mich. Dennoch würde ich den Imperator nicht mehr kaufen, da der Humidor 1) nicht aus massivem Holz gefertigt ist und es für den aufgerufen Preis von 1275 Euro deutlich bessere Alternativen gibt (In Punkto Material und Größe)! Zudem 2) ist der Befeuchter zwar an sich gut, aber nicht mehr „Stand der Technik“, auch hier gibt es eine besser Alternative aus dem Forum! Der aufgerufene Preis von (Einzelkauf 659 Euro / in Kombination mit Imperator 554 Euro) lässt sich nicht mehr argumentieren und dass die Materialkosten bei einem Bruchteil liegen dürfte klar sein. 

Beste Grüße
[+] 6 Mitglieder gefällt SteffRoe's Beitrag
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#2
(05.01.2020, 22:08)SteffRoe schrieb: ... schaut es für mich so aus, bin mir nicht zu 100% sicher, dass der Innenraum ebenfalls mit Zedernholz furniert ist / war bzw. mit einer dünnen Schicht ausgekleidet wurde. Ich bin jetzt kein Holzexperte würde aber behaupten, dass hier ein günstiges Trägermaterial verwendet wird und dieses furniert wird, um entsprechend Materialkosten einzusparen.[/font][/size][/color]

Auf der Homepage steht folgender Text.

„Der Boden des Humidors ist innen mit einem 8mm strarken Brett aus Spanischer Zeder belegt. Das sorgt für lang anhaltende Aromareserve und perfekte Feuchtepufferfunktion. Sollte das Holz nach Jahren sein Aroma verloren haben, so kann diese Platte gegen eine Neue ersetzt werden.“

Meinst Du das eventuell?

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Bezüglich Materialkosten dürfte Dein Einwand bei so ziemlich jedem Humidor oder anderen Produkt gelten. Ein Hersteller hat ja durchaus auch andere Kosten neben dem Material.

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Vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag und Deine ganz persönlichen Einschätzung.
[+] 1 Mitglied Gefällt MXLB79's Beitrag
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#3
Nein, ich meine die Seitenwände, Rückwand, Deckel und Türe. 
Das sah für mich nicht nach 8mm aus und war meiner Meinung nach furniert.
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#4
Hatte den MA auch mal vor längerem als Tageshumidor ins Auge gefasst.

Am Ende wurde es ein Andorini Aficionado Deluxe für die Hälfte des Geldes. Zwar ohne Befeuchtungssystem aber bei der Größe reichen auch Bovedas.

Dieser dient nun als Lager für Einzelstücke und fast leere Kisten.

Würde jedem auf der Suche in diesem Größenbereich zum Adorini raten, dieser hat nicht nur eine Frontklappe und einen aufklappbaren Deckel, sondern gleich zwei Trays und noch eine zusätzliche Schublade unten.

Der MA ist meiner Meinung nach überteuert, da gibt es bessere Alternativen.
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#5
(05.01.2020, 22:34)MXLB79 schrieb:
(05.01.2020, 22:08)SteffRoe schrieb: ... schaut es für mich so aus, bin mir nicht zu 100% sicher, dass der Innenraum ebenfalls mit Zedernholz furniert ist / war bzw. mit einer dünnen Schicht ausgekleidet wurde. Ich bin jetzt kein Holzexperte würde aber behaupten, dass hier ein günstiges Trägermaterial verwendet wird und dieses furniert wird, um entsprechend Materialkosten einzusparen.[/font][/size][/color]

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Bezüglich Materialkosten dürfte Dein Einwand bei so ziemlich jedem Humidor oder anderen Produkt gelten. Ein Hersteller hat ja durchaus auch andere Kosten neben dem Material.

Das bezog sich in erster Linie nur auf den Befeuchter. Wenn man bedenkt wie lange es den Huminator (wohl gemerkt Version 1) schon gibt, so sollten doch gewisse kalkulierte Entwicklungskosten usw. eigentlich schon längst abgedeckt sein, somit müsste auch der Preis fallen, laufende Entwicklungskosten (Softwareupdate, Weiterentwicklung z.B. Version 2) gibt es ja nicht.

Gebe dir aber vollkommen recht, jeder muss seine Selbstkosten etc. decken und sollte dann auch noch entsprechend Gewinn machen. Dennoch gibt es ja Hersteller die es schaffen, jetzt auf den Humidor bezogen, massives Holz zu verwenden und preislich attraktiver zu sein. Auch gibt es Befeuchter die einiges mehr können und auch preislich attraktiver sind.
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#6
(06.01.2020, 10:13)Manicmanuel schrieb: Hatte den MA auch mal vor längerem als Tageshumidor ins Auge gefasst.

Am Ende wurde es ein Andorini Aficionado Deluxe für die Hälfte des Geldes. Zwar ohne Befeuchtungssystem aber bei der Größe reichen auch Bovedas.

Dieser dient nun als Lager für Einzelstücke und fast leere Kisten.

Würde jedem auf der Suche in diesem Größenbereich zum Adorini raten, dieser hat nicht nur eine Frontklappe und einen aufklappbaren Deckel, sondern gleich zwei Trays und noch eine zusätzliche Schublade unten.

Der MA ist meiner Meinung nach überteuert, da gibt es bessere Alternativen.

Wenn man bedenkt, dass der Imperator nicht massiv ist, dann ja! Beim Adorini habe ich allerdings die Erfahrung gemacht (Modell Adorini Habana), dass der Humidor außen nicht furniert sondern lackiert ist, dies hatte leider den Effekt, dass der komplette Humidorinnenraum nach lack gerochen hat und eine Lagerung von Zigarren nicht möglich war. Kommt aber wahrscheinlich auch auf das Modell drauf an.
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#7
Stimmt, der Geruch ist anfangs stark. Die Roma Schränke musste ich zwei Wochen lüften und mit ner Schale Kaffeepulver stehen lassen. Die rochen aber nicht nach Lack sondern übelst nach Kleber.

Unmöglich da direkt Zigarren einzulagern.

Ist eben eine Frage des Geldes. Ein schwaben-humidor kostet entsprechend mehr, kommt aber nicht mit unangenehm riechendem Kleber daher.
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#8
(06.01.2020, 10:13)Manicmanuel schrieb: Zwar ohne Befeuchtungssystem aber bei der Größe reichen auch Bovedas.


Der MA ist meiner Meinung nach überteuert, da gibt es bessere Alternativen.
... wer es glaubt wird selig und die anderen kommen auch in den Himmel! Diese Boveda reagieren wie eine Schnecke... schon bei hin- und wieder öffnen des Humidors völlig unbrauchbar.

Ja ja, was nichts zwangsläufig aus China kommt... ist grundsätzlich zu teuer! Rotfl
......
(06.01.2020, 11:15)Manicmanuel schrieb: Stimmt, der Geruch ist anfangs stark. Die Roma Schränke musste ich zwei Wochen lüften und mit ner Schale Kaffeepulver stehen lassen. Die rochen aber nicht nach Lack sondern übelst nach Kleber.
... dafür ist er doch schöööööööön billig! Rotfl
"Lieber König der Ärsche, als Arsch der Könige...!" Hehee
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