12.06.2026, 18:04
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.06.2026, 19:07 von Cigarficionado_95.)
Dalay Oase
Nachdem ich jetzt mittlerweile schon 6 Exemplare dieser kleinen, schnuckeligen Zigarre geraucht habe, dachte ich es ist nun Zeit um meine Tasting Notes niederzuschreiben. Die Eckdaten zur Zigarre könnte ihr dem ersten Beitrag des Threads entnehmen, ich beschränke mich hier nur auf meine Eindrücke zur Dalay Oase.
Optik & Haptik: Die Dalay Oase hat ein rustikales, kaffeebraunes Deckblatt mit vielen dunklen Stellen. Das Deckblatt ist leicht ölig und fühlt sich glatt und geschmeidig in den Händen an. Die Bauchbinde gefällt mir sehr gut. Die Farbkombination von beige, gold und rot passt gut zusammen und macht richtig was her. Die abgebildete Silhouette von Nasreddin Hodscha der rückwärts auf seinem Esel sitzt, verkörpert die orientalisch angehauchte Geschichte hinter dieser Zigarre sehr schön.
Kaltgeruch: Der Kaltgeruch der Dalay Oase lässt sich wie folgt beschreiben: urig, leicht stallig, leichte Anklänge von Kräutern und eine herrliche Tabaksüße. Die Zigarre duftet äußerst angenehm und macht mir jedes mal Freude auf den bevorstehenden Smoke.
Erstes Drittel: Sofort nach dem anzünden ist die Dalay Oase aromatisch ab dem ersten Zug voll da. Der urige Touch den ich im Kaltgeruch beschrieben habe, ist auch im Geschmack von Anfang bis Ende der Zigarre präsent und lässt auf eine gute Fermentation der Tabake schließen. Das erste Drittel startet mit tollen Aromen von Schwarzbrot, Kaffee, Bitterschokolade, Holz, einer leichten Creme, dunkle Röstaromen, einer leicht ins herbe gehenden Nussigkeit und zum Ende des ersten Drittels gesellt sich eine süßliche Grasigkeit dazu, welche ich so bisher nur von brasilianischem Mata Fina Tabak kannte. Ein sehr toller Start wie ich finde!
Zweites Drittel: Im zweiten Drittel bleibt die Aromatik aus dem ersten Drittel weitestgehend erhalten, ich konnte allerdings ab dem zweiten Drittel noch eine dezente helle Fruchtigkeit vernehmen welche mich entfernt an reife Birnen erinnert hat. Das tolle am zweiten Drittel ist vorallem die unheimlich leckere Tabakwürze die hinzukommt und fast schon ins süße übergeht. Sehr lecker!
Letztes Drittel: Im letzten Drittel verleiht ein dezenter Pfeffer der Dalay Oase nochmal das gewisse extra. Ausserdem schmecke ich leichte Anklänge von Minze welche subtil bei einigen Zügen wahrzunehmen sind. Kurz vor Ende in den letzten Zügen kommen noch sehr vollmundige Umaminoten zum Vorschein, die das Erlebnis wunderbar abrunden.
Raucheigenschaften: Der Zugwiderstand ist eher auf der offenen Seite, aber nicht zu offen. Das Rauchvolumen ist enorm, die kleine ist echt eine Nebelmaschine. Der Abbrand ist nicht der schönste, aber auch nicht so unregelmäßig das man andauernd nachfeuern muss. Das passt so würde ich sagen. Die Asche ist sehr bröselig und locker, ein häufiges abstreifen ist daher empfehlenswert um sich nicht vollzuaschen.
Fazit: Die Dalay Oase ist eine sehr vollmundige und aromatisch runde Zigarre. Durch den tollen Blend steht diese kleine Zigarre aromatisch einer großformatigeren Zigarre definitiv in nichts nach. Eine schöne komplexität ist gegeben die mir viel Freude bereitet. Die Aromatik ist meiner Meinung nach ideal für ein Pairing mit stärkerem Kaffee/Espresso, da die Aromen sich wunderbar ergänzen. Für 5,90€ ist das wirklich eine ganz tolle, kleine Zigarre! Probierempfehlung meinerseits ist definitiv da.
Wertung: 8.5 / 10
Nachdem ich jetzt mittlerweile schon 6 Exemplare dieser kleinen, schnuckeligen Zigarre geraucht habe, dachte ich es ist nun Zeit um meine Tasting Notes niederzuschreiben. Die Eckdaten zur Zigarre könnte ihr dem ersten Beitrag des Threads entnehmen, ich beschränke mich hier nur auf meine Eindrücke zur Dalay Oase.
Optik & Haptik: Die Dalay Oase hat ein rustikales, kaffeebraunes Deckblatt mit vielen dunklen Stellen. Das Deckblatt ist leicht ölig und fühlt sich glatt und geschmeidig in den Händen an. Die Bauchbinde gefällt mir sehr gut. Die Farbkombination von beige, gold und rot passt gut zusammen und macht richtig was her. Die abgebildete Silhouette von Nasreddin Hodscha der rückwärts auf seinem Esel sitzt, verkörpert die orientalisch angehauchte Geschichte hinter dieser Zigarre sehr schön.
Kaltgeruch: Der Kaltgeruch der Dalay Oase lässt sich wie folgt beschreiben: urig, leicht stallig, leichte Anklänge von Kräutern und eine herrliche Tabaksüße. Die Zigarre duftet äußerst angenehm und macht mir jedes mal Freude auf den bevorstehenden Smoke.
Erstes Drittel: Sofort nach dem anzünden ist die Dalay Oase aromatisch ab dem ersten Zug voll da. Der urige Touch den ich im Kaltgeruch beschrieben habe, ist auch im Geschmack von Anfang bis Ende der Zigarre präsent und lässt auf eine gute Fermentation der Tabake schließen. Das erste Drittel startet mit tollen Aromen von Schwarzbrot, Kaffee, Bitterschokolade, Holz, einer leichten Creme, dunkle Röstaromen, einer leicht ins herbe gehenden Nussigkeit und zum Ende des ersten Drittels gesellt sich eine süßliche Grasigkeit dazu, welche ich so bisher nur von brasilianischem Mata Fina Tabak kannte. Ein sehr toller Start wie ich finde!
Zweites Drittel: Im zweiten Drittel bleibt die Aromatik aus dem ersten Drittel weitestgehend erhalten, ich konnte allerdings ab dem zweiten Drittel noch eine dezente helle Fruchtigkeit vernehmen welche mich entfernt an reife Birnen erinnert hat. Das tolle am zweiten Drittel ist vorallem die unheimlich leckere Tabakwürze die hinzukommt und fast schon ins süße übergeht. Sehr lecker!
Letztes Drittel: Im letzten Drittel verleiht ein dezenter Pfeffer der Dalay Oase nochmal das gewisse extra. Ausserdem schmecke ich leichte Anklänge von Minze welche subtil bei einigen Zügen wahrzunehmen sind. Kurz vor Ende in den letzten Zügen kommen noch sehr vollmundige Umaminoten zum Vorschein, die das Erlebnis wunderbar abrunden.
Raucheigenschaften: Der Zugwiderstand ist eher auf der offenen Seite, aber nicht zu offen. Das Rauchvolumen ist enorm, die kleine ist echt eine Nebelmaschine. Der Abbrand ist nicht der schönste, aber auch nicht so unregelmäßig das man andauernd nachfeuern muss. Das passt so würde ich sagen. Die Asche ist sehr bröselig und locker, ein häufiges abstreifen ist daher empfehlenswert um sich nicht vollzuaschen.
Fazit: Die Dalay Oase ist eine sehr vollmundige und aromatisch runde Zigarre. Durch den tollen Blend steht diese kleine Zigarre aromatisch einer großformatigeren Zigarre definitiv in nichts nach. Eine schöne komplexität ist gegeben die mir viel Freude bereitet. Die Aromatik ist meiner Meinung nach ideal für ein Pairing mit stärkerem Kaffee/Espresso, da die Aromen sich wunderbar ergänzen. Für 5,90€ ist das wirklich eine ganz tolle, kleine Zigarre! Probierempfehlung meinerseits ist definitiv da.
Wertung: 8.5 / 10
Cigars, Spirits and the finer side of life 👌🏻 (Cigarficionado_95)

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