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Ein weiterer Tiefschlag für eine von Embargo und Unvermögen der Regierung gebeutelte Bevölkerung.
https://cubaheute.de/2024/12/06/condor-s...-flugplan/
Tabak ist Tabak, ist Tabak
Don Alejandro Robaina
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Danke für den Link
Wir wären sehr gerne mal auf die Insel geflogen.
Erst hat uns Corona unseren Besuch von Jamaika und dann Cuba gehörig
Versaut und alles was danach kam war auch nicht viel besser .
Schade das müssen wir wohl abhaken
Für die Menschen dort unten tut es mir sehr leid, da hätte ich mal so ganz geschmeidig unser letztes Geld ausgegeben.
Spaß beiseite wir sind nur traurig , die andern müssen das alles aushalten 😣
Grüße an alle
Die Nacht ist am dunkelsten bevor die Sonne aufgeht
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22.08.2025, 21:39
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.08.2025, 22:33 von Mulchhüpfer.)
Reisewarnung vom Auswärtigen Amt? Gestrichene Flüge? Was soll der Mist, unter diesen Bedingungen kann kein Land der Welt halbwegs sinnvoll wirtschaften. Noch dazu, wenn es klein ist. Aber gut, wenn Siemens Schiss bekommt, Stress von den USA zu kriegen wenn sie Ersatzteile für medizinische Geräte nach Kuba verkaufen, wundert mich gar nichts mehr. Das Land gehört endlich normal und respektvoll behandelt. Leider scheinen die Chinesen das zu kapieren. Wir nicht. https://www.nachdenkseiten.de/?p=135712
Übrigens, egal was hier von Sozialismus gehalten wird oder auch nicht: Eine so geringe Kriminalitätsrate, so gute Bildung und Gesundheitsversorgung für alle, so wie es in Kuba trotz ökonomischer Krisen sichergestellt ist, das soll mal irgend ein anderes mittelamerikanisches Land so nachmachen.
Eigentlich erstaunlich dass der Zusammenbruch der Sowjetunion dort wirtschaftlich überhaupt überlebt wurde. So wie die Entwicklung läuft, ist wohl mit einem bitteren Ende zu rechnen. Ob eine (vollständige) Privatisierung von Habanos S.A. der Qualität guttun wird, erscheint mir fraglich. Wobei Kuba längerfristig eventuell vom sich verschiebenden internationalen Kräfteverhältnis Richtung BRICS profitierten könnte. Die Beziehungen zu Brasilien verbessern sich entsprechend auch wieder. Und ansonsten: Man sieht ja jetzt schon, in welchen Ländern die Zigarren landen (nicht bei uns...)
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(22.08.2025, 21:39)Mulchhüpfer schrieb: Reisewarnung vom Auswärtigen Amt? Gestrichene Flüge? Was soll der Mist, unter diesen Bedingungen kann kein Land der Welt halbwegs sinnvoll wirtschaften. Noch dazu, wenn es klein ist. Aber gut, wenn Siemens Schiss bekommt, Stress von den USA zu kriegen wenn sie Ersatzteile für medizinische Geräte nach Kuba verkaufen, wundert mich gar nichts mehr. Das Land gehört endlich normal und respektvoll behandelt. Leider scheinen die Chinesen das zu kapieren. Wir nicht. https://www.nachdenkseiten.de/?p=135712
Übrigens, egal was hier von Sozialismus gehalten wird oder auch nicht: Eine so geringe Kriminalitätsrate, so gute Bildung und Gesundheitsversorgung für alle, so wie es in Kuba trotz ökonomischer Krisen sichergestellt ist, das soll mal irgend ein anderes mittelamerikanisches Land so nachmachen.
Eigentlich erstaunlich dass der Zusammenbruch der Sowjetunion dort wirtschaftlich überhaupt überlebt wurde. So wie die Entwicklung läuft, ist wohl mit einem bitteren Ende zu rechnen. Und zurück zu den Zigarren: Ob eine (vollständige) Privatisierung von Habanos S.A. der Qualität guttun wird, erscheint mir fraglich.
Was bringt dir die Bildung, wenn sie entweder nicht gebraucht oder in der Anwendung unfassbar schlecht bezahlt wird? Habe in mehreren Besuche recht häufig Ärztinnen/Ärzte kennengelernt. Warum? Es gibt enorm viele. Verdienen tun sie einen Appel und ein Ei, viele wandern aus.
Zu den Zigarren: An Stelle der Habanos S.A. würde ich die Preise global an asiatische Niveaus angleichen. Die wenigen Exportprodukte müssen doch aus Sicht des Landes so teuer wie irgendmöglich rausgehen.
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• chevere
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25.08.2025, 08:30
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.08.2025, 08:49 von Mulchhüpfer.)
(22.08.2025, 22:03)José schrieb: Was bringt dir die Bildung, wenn sie entweder nicht gebraucht oder in der Anwendung unfassbar schlecht bezahlt wird? Habe in mehreren Besuche recht häufig Ärztinnen/Ärzte kennengelernt. Warum? Es gibt enorm viele. Verdienen tun sie einen Appel und ein Ei, viele wandern aus.
Zu viele Ärzte? Hm dann hat Kuba da ein Luxusproblem, von dem wir hierzulande nur naiv träumen können. Auch wieder so ein Beispiel dafür, dass es zu kurz greift, die Qualität eines Landes nur an seinem BIP zu messen.
Zu den Zigarren: Ok ich dachte, die letzten Preiserhöhungen seien bereits Maßnahmen im von dir vorgeschlagenen Sinne gewesen (?) Die Preise sind schon jetzt Luxusklasse, das Gemecker über (angeblich) zu hohe Preise kubanischer Zigarren war sogar schon vor dieser Preisanpassung groß, wenn ich so Kommentare von vor 10 Jahren lese. Dass es inzwischen trotz dieses Niveaus kaum noch regulär Ware gibt, ist aber angebotsseitig zu suchen. Wobei zu beachten ist, dass Habanos 2024 einen Rekordumsatz von 827 Mio $ gemacht hat, was für ein so kleines Land nicht wenig ist. Es ist also nicht so dass nichts produziert würde...
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Dann kann ich den Threads hier nicht nachvollziehen. Die Preise sind auf sehr hohem Niveau, die Produkte immer ausverkauft. Also müsste es den Kubanern blendend gehen.
Tut es nicht? Warum wohl....
Ich glaube, hier findet eine Romantisierung statt, die durch Realität geschlagen wird.
Grüße
Andreas
„In einer Welt der Unnormalen ist der Normale unnormal“, von Unbekannt
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25.08.2025, 10:46
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.08.2025, 10:46 von chevere.)
(22.08.2025, 22:03)José schrieb: (22.08.2025, 21:39)Mulchhüpfer schrieb: Reisewarnung vom Auswärtigen Amt? Gestrichene Flüge? Was soll der Mist, unter diesen Bedingungen kann kein Land der Welt halbwegs sinnvoll wirtschaften. Noch dazu, wenn es klein ist. Aber gut, wenn Siemens Schiss bekommt, Stress von den USA zu kriegen wenn sie Ersatzteile für medizinische Geräte nach Kuba verkaufen, wundert mich gar nichts mehr. Das Land gehört endlich normal und respektvoll behandelt. Leider scheinen die Chinesen das zu kapieren. Wir nicht. https://www.nachdenkseiten.de/?p=135712
Übrigens, egal was hier von Sozialismus gehalten wird oder auch nicht: Eine so geringe Kriminalitätsrate, so gute Bildung und Gesundheitsversorgung für alle, so wie es in Kuba trotz ökonomischer Krisen sichergestellt ist, das soll mal irgend ein anderes mittelamerikanisches Land so nachmachen.
Eigentlich erstaunlich dass der Zusammenbruch der Sowjetunion dort wirtschaftlich überhaupt überlebt wurde. So wie die Entwicklung läuft, ist wohl mit einem bitteren Ende zu rechnen. Und zurück zu den Zigarren: Ob eine (vollständige) Privatisierung von Habanos S.A. der Qualität guttun wird, erscheint mir fraglich. ... Zu den Zigarren: An Stelle der Habanos S.A. würde ich die Preise global an asiatische Niveaus angleichen. Die wenigen Exportprodukte müssen doch aus Sicht des Landes so teuer wie irgendmöglich rausgehen.
... beim Export sind die Preise identisch, der Profit liegt zwischen dem "Empfänger" (gleichwohl ob asiatisch oder europäisch) und dem Verbraucher und das wird Cuba nicht helfen und der Veguero, die Tabakarbeiter wie die Roller würden sich mehrfach überschlagen, wenn sie den Wert ihrer Arbeit kennen würden ...
Somit ist klar, dass Habanos S.A. bestenfalls gute Mine zum bösen Spiel machen kann; Habanos S.A. = 49% China (Dunkelziffer unbekannt ...)
Tabak ist Tabak, ist Tabak
Don Alejandro Robaina
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(25.08.2025, 10:34)Sinatra schrieb: Dann kann ich den Threads hier nicht nachvollziehen. Die Preise sind auf sehr hohem Niveau, die Produkte immer ausverkauft. Also müsste es den Kubanern blendend gehen.
Tut es nicht? Warum wohl....
Ich glaube, hier findet eine Romantisierung statt, die durch Realität geschlagen wird.
Eine gewaltige Romantisierung.
"Some people meditate; I smoke cigars" - Ron Perlman
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