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28.07.2026, 18:55
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.07.2026, 19:06 von Edmundo.)
(28.07.2026, 15:21)Tarzan schrieb: Elmar,
schau mal bitte bei Art of Smoke (https://www.zigarrensteuer.de), die haben auch einen Rechner und kommen bei einer 10,00 € Cigarre auf einen Preis von 15,92 € im Gegensatz zu 11,96 € aus Eurer Berechnung … .
VG
Steffan Ich lehne mich aus dem Fenster und sage das ist falsch.
Auch andere Quellen kommen zu unserer Berechnung:
Zitat:In einer Zigarre für zehn Euro stecken aktuell rund 16 Cent Tabaksteuer. Nach der geplanten Erhöhung wären es gut zwei Euro. Rechnet man Mehrwertsteuer und Händleraufschlag hinzu, könnten daraus nach Berechnungen der Branche 16 Euro werden.
https://www.hna.de/verbraucher/steuer-ha...06783.html
Zitat:Wer heute für eine Zigarre zehn Euro ausgibt, zahlt davon 16 Cent als Tabaksteuer. Nach der geplanten Neuregelung würde allein diese Abgabe auf mehr als zwei Euro ansteigen. Rechnet die Branche dann noch Mehrwertsteuer und Händlermargen dazu, könnte der Preis schließlich auf rund 16 Euro ansteigen.
https://www.merkur.de/verbraucher/prozen...07369.html
Mwst. sind erhöht, aber drin in der Berechnung. Die 16 Euro sind durch nichts belegt und warum „Zoll und Einfuhrumsatzsteuer, Gewerbesteuer, Einkommen- oder Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Lohnsteuer und Sozialabgaben für seine Beschäftigten, Grundsteuer für das Ladenlokal und Kfz-Steuer für den Lieferwagen“ jetzt mehr kosten sollen erschließt sich mir nicht. Alles Kosten die entweder vor der Steuer anfallen (Zoll,…) oder gleich bleiben (Ladenlokal ist ja von der Steuer nicht betroffen, …). Einzig der Importeur durch die Vorfinanzierung hat noch Kosten, die nicht drin sind. Aber 50% vom Warenwert sicher nicht.
20% Erhöhung sind bereits extrem viel, aber man muss auch realistisch rechnen.
......
(28.07.2026, 15:53)José schrieb: Ich habe da eine hier vermutlich wenig populäre Meinung zu: Der Schritt ist politisch und kausal total nachvollziehbar. Die Krankenkassen brauchen Geld, das bekomme ich so - und ich mache ungesundes Verhalten unerschwinglich. Zunächst mal gibt es keine unpopuläre Meinungen. Ich finde, wir diskutieren viel zu wenig, hören viel zu wenig zu und die eigene Meinung ist oft die einzig richtige. Andere Sichtweisen gehören genauso dazu. Insofern ist das doch völlig ok.
Wenn ich jetzt böse wäre, würde ich sagen, man tauscht wenn es um Gesundheit geht, geringere Krankenkassenbeiträge durch längere Rentenzahlungen.  Aber ich weiß was Du meinst. Und klar, so kann man das auch sehen.
Grüße
Elmar
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Elmar , ich finde in der heutigen Zeit muss wieder mehr diskutiert werden, da bin ich voll bei dir.
Ich habe meinen Anschreiben auch anders formuliert.
Ich schaue mir gleich mal deine links und Berechnung an.
Vg Kai
Gruß Kai
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Hallo Elmar,
vielen Dank fürs Verlinken - der Artikel ist angenehm unaufgeregt und vieles darin stimmt. Bei der Berechnung sehe ich es aber in einem Punkt anders und komme deshalb auf mehr als die rund +20% aus dem Rechner.
Der Rechner wendet die 21,05% auf den Netto-Warenwert an. Nach meinem Verständnis des Tabaksteuergesetzes gilt der Prozentsatz aber vom Kleinverkaufspreis – also vom Endpreis an der Ladentheke, inklusive aller Steuern.
Damit erhöht die Steuer aber ihre eigene Grundlage (höherer Preis → mehr Steuer → noch höherer Preis, plus MwSt obendrauf) - und aufgelöst lande ich bei etwa +31%: Die 10-€-Zigarre läge bei rund 13,10 € statt knapp 12 €. Das wäre die reine Steuer-Untergrenze; passen Händler und Importeure ihre Margen an oder preisen die Vorfinanzierung ein, wird's eher mehr. Die "16 € statt 10 €" halte ich mit dem Artikel aber auch für das Extremszenario.
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Danke dir.
Wenn du das so rechnest komme ich auch auf 3,11 Euro. Ich werde dem nochmal nachgehen. Mich wundert dass niemand die 3 Euro benennt, immer nur die 2 Euro. Und es ist doch eigentlich unnötig kompliziert, wenn die Ad-valorem-Steuer und die MwSt beide prozentual am KVP hängen. Ok, Logik ist nicht immer die Stärke bei Steuern.  Aber wenn dem so ist, werden wir das anpassen. Jedenfalls danke für deinen Input.
Grüße
Elmar
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Male eine Zigarre und sing ein Lied dazu ...
(Rechnen in der Steiner Schule, eine Istitution für finanziell besser gestellte Eltern, damit ihr Spross gemächlicher ans Ziel kommen kann ...)
Tabak ist Tabak, ist Tabak
Don Alejandro Robaina
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29.07.2026, 10:45
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.07.2026, 11:19 von Dirk Dobrowolski.)
Auch wenn die meisten zu feige sind es auszusprechen... Oder nicht so doof wie ich es zu äußern besser gesagt...
Wir alle wissen wie die Krankenkassen wieder zu Geld kommen...
Jetzt könnt ihr mich rausschmeißen...
Unser täglich ROT gib uns heute...
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(29.07.2026, 10:45)Dirk Dobrowolski schrieb: Auch wenn die meisten zu feige sind es nicht auszusprechen... Oder nicht so doof wie ich es zu äußern besser gesagt...
Wir alle wissen wie die Krankenkassen wieder zu Geld kommen...
Jetzt könnt ihr mich rausschmeißen...
Steh da voll hinter dir Dirk... Wenn es so kommt (was ich zu 90% glaube), dann ist es hier (Forum) eh leerer, als es jetzt schon ist. Denke ein Großteil ist hier eh gut versorgt. Traurig ist es nur um die Kultur der Zigarre, die ja eigentlich stark mit Deutschland verwurzelt ist. Und die Händler die damit ihre Familie ernähren.
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29.07.2026, 16:51
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.07.2026, 17:05 von Edmundo.)
(28.07.2026, 21:38)TheWho schrieb: vielen Dank fürs Verlinken - der Artikel ist angenehm unaufgeregt und vieles darin stimmt. Bei der Berechnung sehe ich es aber in einem Punkt anders und komme deshalb auf mehr als die rund +20% aus dem Rechner.
Der Rechner wendet die 21,05% auf den Netto-Warenwert an. Nach meinem Verständnis des Tabaksteuergesetzes gilt der Prozentsatz aber vom Kleinverkaufspreis – also vom Endpreis an der Ladentheke, inklusive aller Steuern.
Ich sage es ungern, aber Du hast Recht.  Danke für Deinen Hinweis. MwSt und Ad-valorem-Verbrauchssteuer laufen quasi parallel, nicht sequentiell. Ganz schön kompliziert, aber so muss Steuer ja sein. Wir haben es in unserem Artikel korrigiert und unten eine Update-Box hingemacht.
......
(28.07.2026, 15:21)Tarzan schrieb: schau mal bitte bei Art of Smoke (https://www.zigarrensteuer.de), die haben auch einen Rechner und kommen bei einer 10,00 € Cigarre auf einen Preis von 15,92 € im Gegensatz zu 11,96 € aus Eurer Berechnung … .
Wenn ich mir das ansehe, rechnet Art of Smoke vermutlich versehentlich die neue Steuer mit dem alten Bruttopreis (10,00 €) statt des alten Netto-Warenwerts (8,24 €). Der Netto-Warenwert muss aber für eine Vergleichbarkeit konstant sein. Rechnet man mit 10,00 € statt 8,24 € als Basis, kommt man aber sehr nah an diese 15,92 € heran. Für mich ist das ein Bug.
Grüße
Elmar
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Das Problem ist der so niedlich klingende Lobbyismus, was eigentlich nur "legale" Korruption ist. Mehr nicht. Und das sagt alles.
11833 Euro verdient ein Bundestagsabgeordneter im Monat + 5700 Euro Aufwandsentschädigung monatlich. 2100 Euro Pension nach 8 Jahren Abgeordnetentätigkeit.
Die werde ich im Leben nie haben nach 48 Jahren Klopperei.
Einem Abgeordneten ist es völlig egal ob die Zigarrenbranche weint, da er sich ja mit der Vergütung die tollsten Laubrollen einfach leisten kann.
Ich für mich habe so fertig mit diesem Land, habe in 30 Jahren Wahlberechtigung alles durchgewählt was möglich ist. Nichts, rein gar nichts ist besser geworden nach den sogenannten "Wahlversprechen". Ganz, ganz im Gegenteil.
Restlos Alles ist schlechter geworden.
Ich musste meinen Job nach 20 Jahren kündigen, da ich den Verfall und die Verrohung der Gesellschaft nicht mehr ertragen konnte und wahrscheinlich auch nie wieder kann.
Sorry, soll hier nicht zur politischen Debatte führen, wollte nur damit sagen, dass ich die Politik im Ganzen und deren Akteure auf das Tiefste ablehne und man eigentlich nur machtlos zuschauen kann.
Nichts desto trotz werde ich natürlich mich am " Widerstand "beteiligen, auch wenn es m.M.nach aussichtslos ist.
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(30.07.2026, 09:07)Kavaliersdelikt schrieb: Das Problem ist der so niedlich klingende Lobbyismus, was eigentlich nur "legale" Korruption ist. Mehr nicht. Und das sagt alles.
11833 Euro verdient ein Bundestagsabgeordneter im Monat + 5700 Euro Aufwandsentschädigung monatlich. 2100 Euro Pension nach 8 Jahren Abgeordnetentätigkeit.
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Sorry, soll hier nicht zur politischen Debatte führen, wollte nur damit sagen, dass ich die Politik im Ganzen und deren Akteure auf das Tiefste ablehne und man eigentlich nur machtlos zuschauen kann.
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Und das ist leider nur das Haar auf der Spitze des Eisbergs. Aber Menschen wie du geben mir Zuversicht
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