Vor 4 Stunden
Ein Wechselbad der Gefühle
Schon durch das Cellophan glänzen die beiden Bachbinden entgegen.
Richtig gelesen, zwei Bauchbinden. Auf der großen Oberen halten zwei goldene Löwen das Wappen des Herstellers und zu beiden Seiten davon wirbt der Longfiller stolz damit totalemente a mano produziert worden zu sein. Die untere ist feiner, minimalistisch, rot mit goldenem Rahmen und mit goldener Schrift verrärt sie ihre Provinienz. Ein Puro aus Nicaragua.
Die Vorfreude steigt bei diesem edlen Schmuck natürlich immens.
Flink entgleitet die Zigarre der Hülle und die Guillotine positioniert sich zielsicher am Kopf.
Klingen gleiten durch Tabak und mit der Kappe fällt Deckblatt.
Ein Fetzen von der Größe meines kleinen Fingernagels löst sich vom Umblatt und der Riss endet erst an der eben noch so vielversprechenden Banderole. Einerseits setzt Enttäuschung ein, andererseits ist es als Neuling auch spannend wenn sich bislang Unbekantes zeigt.
Und von dem bisschen blätterndem Blatt lasse ich mir das Probieren nicht vermiesen, als züngelt bald die weiche Flamme aus Butan an dem drehenden Fuß. Gleichmäßig und mit Bedacht bringe ich das Ende auf Temperatur bevor ich den ersten Zug koste.
Eine fruchtige Süße empfängt mich und entkräftigt die aufkeimenden Zweifel. Die Frucht verschwindet bald, was aber bleibt ist eine angenehme cremige Süße. Wo die das Deckblatt schwächelt, brilliert die Einlage durch ihre Konstruktion. Als schält sich der Schmetterling aus dem Kokon, löst sich der Decker und die Asche der Puppe steht felsenfest für geschlagene 25min. Sauber brennt die Zigarre gleichmäßig ab und der Zug ist durchaus angenehm.
Nach der Hälfte verlassen mich Süße und Creme und an ihre Stelle treten Nuss und Schoko. Die erste Bauchbinde ist erreicht und löst sich leicht und ohne weitere Häutungen. Kurz vor der zweiten glaube ich einen Hauch von Rosinen zu schmecken. Als ich auch die zweite Bauchbinde löse und weiter rauche, nimmt die Zigarre an Intensität zu und vielleicht ist da auch etwas Pfeffer im Spiel.
Eine schöne Stunde durfte ich mit der Alejandro Lopez Nicaragua Robusto verbringen und da sie ein Geschenk war fand ich den Preis erst heraus als ich mir Nachschub bestellen wollte.
3,20€?!?! In meinem Warenkorb liegt nun das komplette Sortiment von Alejandro Lopez und ich freue mich schon aufs durchprobieren.
Schon durch das Cellophan glänzen die beiden Bachbinden entgegen.
Richtig gelesen, zwei Bauchbinden. Auf der großen Oberen halten zwei goldene Löwen das Wappen des Herstellers und zu beiden Seiten davon wirbt der Longfiller stolz damit totalemente a mano produziert worden zu sein. Die untere ist feiner, minimalistisch, rot mit goldenem Rahmen und mit goldener Schrift verrärt sie ihre Provinienz. Ein Puro aus Nicaragua.
Die Vorfreude steigt bei diesem edlen Schmuck natürlich immens.
Flink entgleitet die Zigarre der Hülle und die Guillotine positioniert sich zielsicher am Kopf.
Klingen gleiten durch Tabak und mit der Kappe fällt Deckblatt.
Ein Fetzen von der Größe meines kleinen Fingernagels löst sich vom Umblatt und der Riss endet erst an der eben noch so vielversprechenden Banderole. Einerseits setzt Enttäuschung ein, andererseits ist es als Neuling auch spannend wenn sich bislang Unbekantes zeigt.
Und von dem bisschen blätterndem Blatt lasse ich mir das Probieren nicht vermiesen, als züngelt bald die weiche Flamme aus Butan an dem drehenden Fuß. Gleichmäßig und mit Bedacht bringe ich das Ende auf Temperatur bevor ich den ersten Zug koste.
Eine fruchtige Süße empfängt mich und entkräftigt die aufkeimenden Zweifel. Die Frucht verschwindet bald, was aber bleibt ist eine angenehme cremige Süße. Wo die das Deckblatt schwächelt, brilliert die Einlage durch ihre Konstruktion. Als schält sich der Schmetterling aus dem Kokon, löst sich der Decker und die Asche der Puppe steht felsenfest für geschlagene 25min. Sauber brennt die Zigarre gleichmäßig ab und der Zug ist durchaus angenehm.
Nach der Hälfte verlassen mich Süße und Creme und an ihre Stelle treten Nuss und Schoko. Die erste Bauchbinde ist erreicht und löst sich leicht und ohne weitere Häutungen. Kurz vor der zweiten glaube ich einen Hauch von Rosinen zu schmecken. Als ich auch die zweite Bauchbinde löse und weiter rauche, nimmt die Zigarre an Intensität zu und vielleicht ist da auch etwas Pfeffer im Spiel.
Eine schöne Stunde durfte ich mit der Alejandro Lopez Nicaragua Robusto verbringen und da sie ein Geschenk war fand ich den Preis erst heraus als ich mir Nachschub bestellen wollte.
3,20€?!?! In meinem Warenkorb liegt nun das komplette Sortiment von Alejandro Lopez und ich freue mich schon aufs durchprobieren.
